VUT-Mitglieder verpflichten sich zu fairer Bezahlung digitaler Inhalte

Hervorgehoben

Die Vorstände des VUT sowie der stellvertretende Geschäftsführer unterschreiben morgen die FDDD: Werner Dabringhaus, Thomas Zimmermann, Christof Ellinghaus, Mark Chung, Jörg Fukking, Jörg Heidemann, Oke Göttlich, Fritz Krings, Michael Schuster, Georg Löffler. Foto: VUT

Die Vorstände des VUT sowie der stellvertretende Geschäftsführer unterschreiben morgen die FDDD: Werner Dabringhaus, Thomas Zimmermann, Christof Ellinghaus, Mark Chung, Jörg Fukking, Jörg Heidemann, Oke Göttlich, Fritz Krings, Michael Schuster, Georg Löffler. Foto: VUT

Der Verband unabhängiger Musikunternehmen e. V. (VUT) beteiligt sich am 16. Juli an der von WIN (Worldwide Independent Network) initiierten Fair Digital Deals Declaration, die an diesem Tag von unabhängigen Musikunternehmen weltweit unterschrieben wird. WIN, der internationale Verband der unabhängigen Musikunternehmen, hat den offiziellen Start dieser großangelegten, neuen Initiative für diesen Tag angekündigt.

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News: Premiere bei der Berlin Music Week – FIRST WE TAKE THE STREETS

fwtts_newsletter_600x300pxMit dem neuen Festivalformat ‘First We Take The Streets’ zeigt die Berlin Music Week am 4. und 5. September, wo in Berlin derzeit die besten, zufälligsten, skurrilsten und oftmals überraschendsten Konzerte und Künstler zu finden sind: nämlich auf der Straße. Mitmachen können alle Künstler, die die Herausforderung der Straße annehmen und den direkten Augenkontakt mit dem Publikum nicht scheuen. Die Bewerbung startet ab sofort über die Website der Berlin Music Week und eine Jury wird entscheiden, wer auf der Mainstage an der o2 World Spreebar oder auf einem der mobilen Spots entlang der Eastside Gallery auftreten wird. Künstler können sich ab sofort hier bewerben!

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Europäisches Kartellamt startet Untersuchung gegen YouTube

youtube-logoDie Auseinandersetzung zwischen den Independent Labels und YouTube geht in die nächste Runde: In Europa und den USA wehren sich die Indies gegen die Google-Tochter.

Nachdem der Dachverband Impala vergangene Woche eine förmliche Wettbewerbs-Beschwerde bei der EU eingereicht hat, startet nun das formelle Verfahren. Wie bereits berichtet, streiten die Indies und YouTube um die Linzensdeals für den neuen Streamingservice, der von YouTube so schnell wie möglich auf den Weg gebracht werden soll. YouTube versucht die Indies zu zwingen, einen Vertrag zu unterschreiben, der eine Vergütung der Streams vorsieht, die weit unter dem Niveau anderer Streamingdienste liegt. Falls sie nicht unterschreiben, erwägt die Google-Tochter ihre Videos auf YouTube zu sperren.

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Transatlantischer Freihandel auf Kosten von Kultur und Demokratie? Chancen & Risiken von TTIP?

ttip-bild-100~_v-image512_-6a0b0d9618fb94fd9ee05a84a1099a13ec9d3321Auf Facebook macht seit längerem ein Fake-Zitat von Winston Churchill die Runde. Es lautet: „When Winston Churchill was asked to cut art funding in favour of the war effort, he simply replied, „Then what are we fighting for?“ Selbst wenn er das nicht gesagt hat: Richtig so! Denn Kunst und Kultur sind kein schmückendes Beiwerk unserer Gesellschaft, sie sind ihr Herz. Ohne die Kultur versagt der gesellschaftliche Kreislauf.

Kunst und Kultur sind keine Ware

Kunst und Kultur – und damit auch Musik – sind kein Luxus., vor allem aber sind sie keine Ware, zumindest keine, die man leichtfertig mit Autoreifen oder Glühlampen vergleichen könnte. Zur Zeit aber wird um kulturelle Güter gefeilscht wie um dingliche Waren. Denn gegenwärtig wird TTIP verhandelt, ein „Transatlantisches Freihandelsabkommen“, das die EU und die USA abschließen wollen. Es steht zu befürchten, dass die Kultur in die Fänge dieses Abkommen gerät. Und selbst wenn das nicht der Fall wäre: Kulturschaffende sind auch Staatsbürger …

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Streit um neuen Streaming-Dienst: YouTube will Indie-Videos in den nächsten Tagen sperren

Im Streit zwischen den Independent Labels und YouTube ist es zu einer neuen Stufe gekommen. Bislang drohte YouTube lediglich damit, dass sie die Videos der Labels und Künstler sperren wollen, die den Vertrag für den neuen Musik-Service „Music Pass“ nicht unterzeichnen. In einem Interview mit der US-Ausgabe der Financial Times sagte der führende YouTube-Content Manager Robert Kyncl nun, dass diese Sperren nun schon in den nächsten Tagen der Realität wird. WIN und VUT halten das Verfahren von YouTube für einen großen Fehler.

Die Videos von den Arctic Monkeys wird es demnächst nicht mehr auf YouTube zu sehen geben, obwohl sie einer der Top-Player bei Vevo sind.

Die Videos von den Arctic Monkeys wird es demnächst nicht mehr auf YouTube zu sehen geben, obwohl sie einer der Top-Player bei Vevo sind.

YouTube wird dann die Videos von Künstlern wie Adele, The XX und den Arctic Monkeys sperren, um sichzustellen, dass der Inhalt der Plattform nur von Vertragspartnern stammt, die den neuen Verträgen mit der Konzernmutter Google  zugestimmt haben. Viele Independent Labels wehren sich jedoch gegen die Verträge, da sie der Meinung sind, dass sie nicht zumutbar sind, und dass Verhandlungen mit Google nicht die Präsenz von Musik auf YouTube berühren sollte. Die Google-Tochter will wiederum nur einen Bruchteil von dem bezahlen, was andere Streaming-Services an die Künstler ausschütten. Robert Kyncl sagt dementgegen der Financal Times, dass YouTube eine faire Bezahlung angeboten hätte, geht jedoch nicht näher auf die Vertragsbedingungen ein.

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