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WeCab-Session auf dem Future Music Camp: Soll die Industrie hinter dem Künstler unsichtbar bleiben?

Auf dem Future Music Camp an der Popakademie Mannheim hat WeCab eine Session angeboten. Hier diskutieren die Teilnehmer mit dem Redaktionsteam über die Frage: „Sollte die Musikbranche mehr über sich selbst nach Außen kommunizieren oder sollte sie lieber unsichtbar bleiben?“

Die Teilnehmer des Future Music Camp diskutieren bei der Session von WeCab. Foto: Esther Mai

Die Teilnehmer des Future Music Camp diskutieren bei der Session von WeCab. Foto: Esther Mai


Ganz klares Votum der Teilnehmer: die Branche in ihrer viel zu hohen Gesamtkomplexität den Musiknutzern darzustellen, mache keinen Sinn. Dennoch sollten die Profis der Branche ihre Stimme nutzen und ein positives Bild der Musikindustrie in den Köpfen der Menschen entstehen lassen. Hier hatten die Studenten und Branchenmitarbeiter eine ganz besondere Gruppe als ihre Sprecher ausgewählt: die Musiker. Niemand sonst bekäme so viel Aufmerksamkeit, niemand sonst wäre ein besseres Sprachrohr.

Doch wie sähe das Bild aus, das die Künstler zeigen sollten? „Es entsteht oft das Bild, dass wir alle nur Einzelkämpfer sind. Ich wünsche mir oft mehr Zusammenhalt und diesen sollte man auch nach draußen zeigen“, sagte eine Teilnehmerin. Und vor allen Dingen sollte eines ganz klar sein: dass man für Musik bezahlt. Weil alles andere unfair sei – und Musiker eben, wie jeder andere Arbeitnehmer und Selbstständige auch, Rechnungen zu bezahlen hätten. Ebenso wurde gefordert, dass Künstler offen zu ihrer Meinung stehen sollten. Denn nur wenige Musiker bekennen sich offen zum Schutz des Urheberrechts, nur wenige treten öffentlich für den Erhalt der eigenen Rechte ein. Zu groß sei die Angst, dadurch Fans zu verlieren, meinten die Panel-Teilnehmer.

Wichtig sei zudem, dass man einige, aber nicht alle Prozesse der Musikwirtschaft transparent mache. So wüssten die wenigsten Musikkonsumenten, wie viel Geld eigentlich in den Entstehungsprozess einer MP3 gesteckt würde. Und wie wenig Geld schließlich an den Künstler davon zurückfließt.

Leider war die Zeit viel zu knapp bemessen, um ausreichend weiterdiskutieren zu können. So wie es aussieht, kann aber auf der C’n’B bei einem WeCab-Panel weiterdiskutiert werden. Zeit und Ort werden wir noch rechtzeitig bekanntgeben.

 

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