Creativity & Business Convention (c’n’b): WeCab präsentiert am Freitag eigenes Panel

cnb-logo-270@2xDas Konferenzprogramm der C’n’B – Creativity & Business Convention 2013, die im Rahmen der C/O-Pop am Donnerstag, 20. und Freitag, 21. Juni in Köln stattfindet, steht nun fest. Programmleiter Ralph Christoph erwartet rund 100 Speaker und 1000 Teilnehmer aus 25 Ländern.

WeCab präsentiert am Freitag, 21. Juni, 15 Uhr, im Kölnischen Kulturverein, ein eigenes Panel. Im Riphahn Saal werden PR-Fachfrau Jana Behr, Ursula Goebel von der GEMA, Stefan Herwig (WeCab und Mindbase Strategic Consulting), Matthias Hornschuh (Soundtrack Cologne), Eva Kiltz (VUT), Artur Schock (Audiolith) und Journalist Lars Sobiraj über “PR -Kultur und Musikwirtschaft – Zwischen Schönwetterlage und Imagekrise” diskutieren.

Artur Schock von Audiolith ist einer der Speaker beim WeCab-Panel. Die Audiolith Band "Feine Sahne Fischfilet" bekam im vergangenen Jahr viel Aufmerksamkeit, weil der Verfassungsschutz in Mecklenburg-Vorpommern sie auf dem Kieker hatte.

Artur Schock von Audiolith ist einer der Speaker beim WeCab-Panel. Die Audiolith Band “Feine Sahne Fischfilet” bekam im vergangenen Jahr viel Aufmerksamkeit, weil der Verfassungsschutz in Mecklenburg-Vorpommern sie auf dem Kieker hatte.


Die Urheberrechtsdebatte geht in die nächste Runde – und die Geheimwaffe der Piraten ist es, immer wieder das Binnenverhältnis von Musikwirtschaft und den Künstlern anzugreifen. Plattenfirmen nutzen ihre Künstler nur aus, so das gängige Vorurteil, dann mache es auch nichts, wenn man kein Geld für Musik mehr ausgibt. Es komme davon ja sowieso nichts bei den Musikern an. Soweit die Konfliktlinie und -lage. Könnte eine gezielte Öffentlichkeitsarbeit seitens der Plattenfirmen hier Licht ins Dunkel bringen? Oder versagt diese (Öffentlichkeitsarbeit) in der Musikwirtschaft nicht schon seit Jahren, weil wir uns selbst »Musikindustrie« nennen, wir aber in Wirklichkeit eine »Kommunikationsbranche« sind? Oder ist an der Situation per se nichts zu ändern, weil der Schwarm im Internet sowieso lieber mit sich selbst und untereinander kommuniziert? Reicht es überhaupt aus, wenn nur die Verbände alleine kommunizieren? Oder müsste eine gute Öffentlichkeitsarbeit nicht in den Händen aller Branchenbeteiligten liegen? Und wenn dem so ist, wie bezieht man Künstler mit ein, vor allem, wenn diese ihre Authentizität nicht verlieren wollen. Wie machen das die anderen Branchen? Und fahren diese mit ihrer Strategie wirklich so viel besser als die Musikindustrie? Gemeinsam wollen die Panel-Teilnehmer Antworten auf diese Fragen finden und laden auch zum Diskutieren ein.

Weitere Programm-Höhepunkte am Donnerstag: 

Der Journalist Suroosh Alvi ist einer der Sprecher beim Eröffnungs-Panel am Donnerstagvormittag.

Der Journalist Suroosh Alvi ist einer der Sprecher beim Eröffnungs-Panel am Donnerstagvormittag.

11.30 Uhr, Kölnischer Kunstverein, Riphahn-Saal
Opening: Being creative in a disruptive world
Disruption ist das zentrale Thema der diesjährigen C’n‘B Convention. In den letzten Jahren haben immer wieder technische Entwicklungen wie Apples iTunes, YouTube und aktuell womöglich Spotify bisherige Geschäftsmodelle der Kreativwirtschaft ins Wanken gebracht und sicher geglaubte Erlösmöglichkeiten wegbrechen lassen. Es geht im Kern um die Frage, wie sich solche disruptiven Veränderungen in einen positiven kreativen Prozess transformieren lassen – und mit welchen Geschäftsmodellen Kreative in Zukunft wirtschaftlich erfolgreich sein können: ein Thema, das alle Branchen betrifft, die mit digitalisierbaren Inhalten handeln.

11.30 Uhr, Fritz Thyssen Stiftung, Amélie Thyssen Auditorium
Kreativwirtschaft, Quo Vadis? Experten diskutieren mit Politikern
Speaker: Herbert Behrens, Thomas Jarzombek, Petra Kammerevert, Werner Lippert, Burkhardt Müller-Sönksen, Dr. Ulrich Soénius, Rainer Osnowski, Martin Platzer, Prof. Dr. Stefan Asmus

16 Uhr,  Fritz Thyssen Stiftung, Amélie Thyssen Auditorium
Social Media – Monetizing the Entertainment Industry
Speaker: Malte Blumenthal, Christoph Bornschein, David Görges, Wilfried Runde

Weitere Programm-Höhepunkte am Freitag:

10 Uhr, Fritz Thyssen Stiftung, Amélie Thyssen Auditorium
Veränderung der Arbeitswelt – Bessere Arbeit durch Digitalisierung?
Speaker: Stephan Noller

12 Uhr, Fritz Thyssen Stiftung, Helmut Coing Saal
Online-Ticketing im Urbanen Nightlife – ist die Abendkasse ein Auslaufmodell?
Speaker: Maik Löwen16.30 Uhr, Fritz Thyssen Stiftung, Amélie Thyssen Auditorium

Abenteuer Peripherie – Kreative Hotspots am Horizont der Musikwirtschaft
Speaker: Manfred Gillig, Christoph Krachten, Ralf Lülsdorf, Timur Pulathaneli, Johannes Fürst.


Kommentar verfassen