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“Rocker, gebt Gas!”

Förderung für kleine Konzerthallen: Der Spielstättenprogrammpreis

Ina KeßlerDer Bundesbeauftragte für Kultur und Medien, Bernd Neumann, hat für das Jahr 2013 einen Spielstättenprogrammpreis ausgelobt. Von der Förderung sollen Clubs und Veranstalter von Reihen profitieren, die ein herausragendes Live-Programm in den Bereichen Jazz, Pop und Rock auf die Beine stellen und so die Live-Musik-Kultur fördern. Das gefällt, denn hier wird kein blosser kommerzieller Erfolg belohnt, keine Chartchancen und auch keine Echonominierung, sondern eine Programmplanung, die sich nicht nur als kommerzielle Pflichtübung versteht, sondern auch als  kultureller Auftrag.

340 Anträge liegen der Initiative Musik jetzt schon vor, aber wenn es nach Ina Keßler geht, dann dürfen es bis zum 15. Juli noch viel, viel mehr werden. „Rund 80 Prozent der Anträge sind von Jazz-Clubs“, sagt die Geschäftsführerin der Initative Musik. Deswegen appellierte sie im Rahmen der C’n’B „Liebe Rocker, gebt bitte Gas! Oder lasst uns zumindest wissen, warum ihr diesen Preis nicht haben wollt.“

Der Preis wird in drei Kategorien vergeben: Einmal für Spielstätten mit regelmäßig mehreren Livemusikveranstaltungen pro Woche – dem Gewinner winken bis zu 40.000 Euro. Dann für Spielstätten mit durchschnittlich einer Livemusikveranstaltung pro Woche – hier gibt es bis zu 20.000 Euro für den Club. In der dritten Kategorie werden Veranstalter von festen Programmreihen mit mindestens 10 Livemusikveranstaltungen im Jahr und Spielstätten mit durchschnittlich weniger als einem Konzert pro Woche zusammengefasst. Sie können eine Fördersumme von rund 5000 Euro bekommen.

Der Spielstättenprogrammpreis soll die Live-Musik-Kultur in Clubs fördern. Bislang haben sich fast nur Jazzclubs beworben. Deswegen der Appell: "Rocker, gebt Gas!" Foto: Esther Mai

Der Spielstättenprogrammpreis soll die Live-Musik-Kultur in Clubs fördern. Bislang haben sich fast nur Jazzclubs beworben. Deswegen der Appell: “Rocker, gebt Gas!” Foto: Esther Mai

Spielstätten, die bis zu 1000 Besucher fassen, können sich um den Preis bewerben

Bewerben können sich deutsche Spielstätten, die – jetzt kommts – bis zu 1000 Zuschauer fassen! Wichtig ist auch, dass die Spielstätten höchstens mit 40 Prozent aus öffentlichen Mitteln gefördert sein dürfen. Eine Jury, die von Kulturstaatsminister Bernd Neumann berufen wird entscheidet im August und September, welche Anträge förderungswürdig sind. Die Jury setzt sich aus neun fachkundigen Mitgliedern der deutschen Musikbranche zusammen. Darunter sind Spielstättenbetreiber, professionelle Musiker, Veranstalter und Journalisten und andere.

Für den Spielstättenprogrammpreis Rock, Pop, Jazz 2013, der am 25. September verliehen wird, stehen der Initiative Musik aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages eine Million Euro – aus dem Etat des Bundesbeauftragten für Kultur und Medien (BKM) – zur Verfügung.

Diana Bach hilft dreimal pro Woche bei allen Fragen zu den Anträgen.

Diana Bach hilft dreimal pro Woche bei allen Fragen zu den Anträgen.

Wer Probleme mit dem Antrag hat, kann sich direkt an die Initiative Musik wenden. Diana Bach berät montags, mittwochs und donnerstags, jeweils von 14 bis 18 Uhr, unter der Rufnummer 030/531 475 45 1 zum Spielstättenprogrammpreis.

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