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Clubs sind wichtig für die Live-Kultur

320 Anträge für den Spielstättenprogrammpreis sind bei der Initiative Musik eingegangen. Die Resonanz zeigt, wie wichtig die Förderung für die Clubs ist. 
Der Spielstättenprogrammpreis soll die Live-Musik-Kultur in Clubs fördern. Bislang haben sich fast nur Jazzclubs beworben. Deswegen der Appell: "Rocker, gebt Gas!" Foto: Esther Mai

Der Spielstättenprogrammpreis soll die Live-Musik-Kultur in Clubs fördern. Foto: Esther Mai

Der Bundesbeauftragte für Kultur und Medien, Bernd Neumann, hat für das Jahr 2013 einen Spielstättenprogrammpreis ausgelobt. Von der Förderung sollen Clubs und Veranstalter von Reihen profitieren, die ein herausragendes Live-Programm in den Bereichen Jazz, Pop und Rock auf die Beine stellen und so die Live-Musik-Kultur fördern. 320 Anträge hat die Initiative Musik bis zum Ende der Frist bekommen.

„Es ist große Klasse, dass über 300 Anträge eingegangen sind. Die Resonanz macht deutlich, wie wichtig die Unterstützung für die Clubs ist“, sag Ina Keßler, Geschäftsführerin der Initiative Musik. Die Unterstützung der Musikclubs ist für die Initiative Musik seit Jahren ein wichtiges Thema, denn gerade die kleineren und mittleren Spielstätten sind essentiell für die Entwicklung von Nachwuchskünstlern. Diese Clubs leisten dabei einen bemerkenswerten Beitrag zur Musikkultur in Deutschland. Die privatwirtschaftlich oder als gemeinnützige Vereine organisierten Konzertbühnen arbeiten oft unter schwierigen Rahmenbedingungen und mit viel Engagement, daher ist, so sagt die Initiative Musik, diese Würdigung mit Bundesmitteln ein wichtiges kulturpolitisches Signal.

Eine Millionen Euro stehen der Initiative Musik für die Förderung zur Verfügung

Für den Spielstättenprogrammpreis Rock, Pop, Jazz 2013 stehen der Initiative Musik aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages eine Million Euro – aus dem Etat des Bundesbeauftragten für Kultur und Medien (BKM) – zur Verfügung. Das Konzept wurde von der Bundeskonferenz Jazz gemeinsam mit der Initiative Musik entwickelt. Die Preise werden in drei Kategorien für herausragende Programme im Kalenderjahr 2012 verliehen. Die mit dem Preis verbundenen Geldprämien in Höhe von 5.000 Euro bis zu 40.000 Euro sollen dazu beitragen, die Bedingungen für die auftretenden Künstlerinnen und Künstler zu verbessern. Die Preisverleihung findet am 25. September 2013 in Hamburg statt.

Prof. Dieter Gorny übernimmt den Vorsitz der Jury. Foto: Markus Nass

Prof. Dieter Gorny übernimmt den Vorsitz der Jury. Foto: Markus Nass

Die Anträge kamen aus den unterschiedlichsten Regionen Deutschlands. Unter den Antragstellern sind namhafte Clubs in Metropolen wie Hamburg, München oder Berlin aber auch Konzerträume in kleineren Städten wie Passau oder Zittau. Es gibt Anträge von Rock- oder Jazzclubs sowie von Spielstätten, die sich zum Beispiel auf elektronische Musik oder Weltmusik konzentrieren. In ihrer Gesamtheit zeigen die Anträge, wie vielfältig die deutsche Clublandschaft ist. „Nachdem die Clubs so rege am Antragsverfahren teilgenommen haben, können wir die Einreichungen mit Spannung lesen“, sagt Keßler. „Die Anträge werden in den nächsten Tagen formal geprüft und dann an die neunköpfige Jury übergeben.

Die ehrenamtliche Fachjury wurde Anfang Juli vom Staatsminister für Kultur Medien Bernd Neumann, dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM), berufen. Den Vorsitz der Jury übernimmt Professor Dieter Gorny. Mit dabei sind außerdem: Christoph Dallach, freier Journalist; Volker Dueck, Geschäftsführer Deutsche Media Productions GmbH & Co. KG, Doublemoon Records, Sprecher der Bundeskonferenz Jazz, Vorstand der Jazz & World Partners e.V.; Felix Falk, Jazz-Musiker, Sprecher der Bundeskonferenz Jazz; Reiner Michalke, Programmchef Stadtgarten Köln, Künstlerischer Leiter Moers Festival (Moers Kultur GmbH); Angelika Niescier, Jazz-Musikerin; Patrick Oginski, Geschäftsführer südpolmusic GmbH; Henning Rümenapp, Musiker, Produzent und Dozent, Beauftragter Bund-Länder-Kooperation der Initiative Musik gGmbH; Karsten Schölermann, Geschäftsführer Knust Hamburg, Vorsitzender der LiveMusikKommission – Verband der Musikspielstätten in Deutschland e.V.

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