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7 Empfehlungen für: First We Take Berlin

Neue Bands, neue Musik, vielleicht das nächste große Ding bei First We Take Berlin – Showcase-Festivals können dies liefern. Leider gibt es bei solchen Gelegenheiten viel zu viel zu sehen und niemand kann überall dabei sein. Aber keine Sorge, WeCAB hilft gern und hat sich das Lineup genauer angesehen.

Die folgenden sieben Showcases sind sicher sehenswert. Diese – zugegeben subjektive – Liste von Empfehlungen beschränkt sich im Wesentlichen auf Liveacts. Deshalb soll vorab erwähnt werden, dass einige DJ-Sets sicherlich auch hörenswert sind, denn sowohl die Sets der Aroma Pitch Crew, als auch die Sonar Kollektiv Nacht versprechen gute Parties. Berlins Herzschlag pulst bei 128 Bpm, niemand sollte die Stadt verlassen, ohne seine Ohren mit elaboriertem Techno gefüttert zu haben.
Hier nun aber die Empfehlungen für Freunde der Bühne:

1. Holy Esque

Der Indie-Retro-Rock zeitgenössischer Bauart von Holy Esque weckt Erinnerungen an das Haldern Open Air 2007. Handgemachte Musik, die auch so klingt. Gutes Sogwriting mit einem angenehmen Hang zu Größe aus Glasgow. Der Sound hat einen dreckigen Charme, der sich auch in der Vocals wieder findet. Wer die melancholische Qualität von skandinavischem Indie mag und englisches Flair liebt, wird sich bei Holy Esque wohlfühlen. Zu sehen am 5. September im Rahmen der CANADIAN MUSIC WEEK, Privatclub, Skalitzer Straße 85/86, Beginn 22:30.

2. Monophona

Die Luxemburger von Monophona zeigen, dass der Frickel-Hop nicht tot ist. Im Gegenteil, denn die verspielte Komplexität der Elektronik bildet mit der gefühlvollen Stimme der Sängerin Claudine eine wunderbar atmosphärische Einheit. Monophona erinnert oft an Clara Moto oder Lamb, ohne Eigenständigkeit vemissen zu lassen. Sollte es dem Projekt gelingen diese Athmosphäre auf der Bühne umzusetzen, kann daraus ein berauschender Abend werden. Zu sehen am Mittwoch, 4. September bei THE GREAT ESCAPE PRESENTS, Privatclub, Skalitzer Straße 85/86, Beginn 20:00.

3. Big Black Delta

Wesentlich tanzbarer geht es bei Big Black Delta zu. Eigentlich könnte das Projekt von Jonathan Bates als moderner Future Pop durchgehen. Allerdings liegt die Betonung dabei auf modern. Der Sound ist druckvoll, ohne zu sehr mit 08/15-Dubstepanleihen zu nerven. Vor allem schafft es der Tüftler aus Illinois seinen Stücken ein durchaus kleidsames Song-Gewand zu geben. Zu sehen sind Big Black Delta am 5. September im Rahmen der GREATEST NACHT, Astra Kulturhaus, Revaler Straße 99, Beginn 22:20.

4. Rejjie Snow

Deep, lyrisch und anspruchvoll groovt Rejjie Snow so einiges weg. Von allen HipHop Projekten bei First We Take Berlin, zeigt dieser Rapper am besten, wieso HipHop oft unterschätzt wird. Snow ist das krasse Gegenteil des üblichen BlingBling, Battle- und Partyrap. Bei ihm werden wir nicht mit den Erste-Welt-Problemen mancher deutscher Möchtegerngangster gelangweilt. Hier hat jemand feinst ziselierte Beats mit Texten versehen, die vor allem Substanz haben. Zu sehen ist er am 4.September bei FANTASTIC!, Bi Nuu, Vor dem Schlesischen Tor, Beginn 22:50.

5. DJ Click

Wohl das ungewöhnlichste Projekt im Showcase ist DJ Click. Selbst Weltmusikmuffel werden nicht leugnen können, dass dieser Musiker vor allem ein begnadeter Handwerker ist. Die vielfältigen Einflüsse in dessen Musik reichen einmal rund um den Äquator. Dies eröffnet einen unfassbaren Schwall an neuen Eindrücken und Perspektiven. DJ Click ist die Empfehlung zur Erweiterung des eigenen Horizonts. Zusehen am 5. September im Rahmen der FRENCH CONNECTION @ FIRST WE TAKE BERLIN, Postbahnhof, Straße der Pariser Kommune 8, Beginn 21:20.

6. Mehawk

Mehawk sind mit ziemlicher Sicherheit der Geheimtipp des Festivals. Der Elektroniker aus den Niederladen und der deutsche Sänger zeigen, wie ausgefeilte Elektronik mit viel Gefühl heute gemacht wird. Sphärisch und doch mitreißend nehmen die beiden den Hörer mit auf eine Flugreise ins innere Selbst. Von diesem Projekt werden wir hoffentlich noch Einiges hören. Zu sehen sind sie am 4.September im Rahmen des KARRERA KLUB, Magnet, Falckensteinstraße 48, Beginn 19:50.

7. Kadie Elder/Danish Invasion

Nicht nur einen Act, sondern gleich fünf, gibt es bei der “Danish Invasion” zu sehen. Benjamin Kissi, Linkoban, Kadie Elder, Ice Cream Cathedral und Asbjørn haben sich für ein Showcase zusammengeschlossen. Von Rap (Linkoban) bis Pop (Asbjørn) wird es im Comet Club einiges zu entdecken geben. Besonders möchten wir Euch jedoch den Auftritt von Kadie Elder aus Aarhus ans Herz legen. Ihr elektronischer Pop trifft nicht nur mitten ins Herz, sondern geht live auch in die Beine.  Danish Invasion: Mittwoch, 4. September, Comet Club, 20 Uhr, Falckenstreinstraße 48, Beginn 20 Uhr.

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