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Berlin Music Week: Gewinner der ersten VIA! VUT Indie Awards stehen fest

Oke Göttlich (links) vom VUT überreicht Wolfgang Voigt von Kompakt den Indie Award. Foto: Esther Mai

Oke Göttlich (links) vom VUT überreicht Wolfgang Voigt von Kompakt den Indie Award. Foto: Esther Mai

Mit einer Weltpremiere endete am 6. September die Word!-Konferenz der Berlin Music Week: über 1000 Gäste feierten im Fritzclub den VIA VUT Indie-Award, der zum ersten Mal in sechs Kategorien verliehen wurde. Rund 100 Jurymitglieder suchten im Vorfeld der Verleihung nach dem besten Label, dem besten Newcomer, dem besten Act, dem besten Experiment und dem besten Album der Indie-Szene. Den Sonderpreis, der vom zwölfköpfigen Vorstand des VUT vergeben wurde, ging an Wolfgang Voigt, der vor 20 Jahren „Kompakt“ gründete. Er wurde nicht nur für den Aufbau des Labels, den Vertrieb und den Kölner Laden geehrt, sondern auch für sein eigenes künstlerisches visuelles und musikalisches Schaffen.

Um ein künstlerisches Gesamtkunstwerk ging es auch bei der Auszeichnung zum besten Experiment: Modeselektor haben schon vor etlichen Jahren, als sich noch niemand mit dem Thema auseinandergesetzt hat, ein audivisuelles Gesamtkunstwerk für ihre Live-Shows entwickelt, das die Jury glatt vom Hocker gehauen hat. Modeselektor freuten sich über den Preis, sagten aber auch: „Dass wir nach 15 Jahren immer noch als Experiment angesehen werden – das verwundert uns ein klein wenig.“ Der Publikumsliebling war jedoch eindeutig die Band „Feine Sahne Fischfilet“, die mit ihrem Konzept sogar den Verfassungschutz auf den Plan riefen, der der Band schließlich, sicherlich ungewollt, zu großer Aufmerksamkeit verholfen hat.

Gegen Cro, Kid Kopphausen, Kadavar und Nils Frahm setzte sich DJ Koze in der Kategorie „bestes Album“ mit seiner jüngsten Veröffentlichung „Amygdala“ durch. Stefan Kozalla, wie DJ Koze eigentlich heißt, konnte den Preis leider nicht selbst entgegennehmen. Kid Kopphausen gingen jedoch auch nicht leer aus: in der Kategorie bester Act wurde ihre künstlerische Zusammenarbeit, insbesondere für das Album „I“, honoriert. Tragisch, dass Nils Koppruch diese Ehrung nicht mehr selbst miterleben konnte – er verstarb am 10. Oktober 2012.

Das Berliner Label City Slang konnte den begehrten Indie-Award mit nach Hause nehmen. Foto: Esther Mai

Das Berliner Label City Slang konnte den begehrten Indie-Award mit nach Hause nehmen. Foto: Esther Mai

In der Kategorie „bestes Label“ kämpften Audiolith, Domino, Erased Tapes Records, Pampa Records und City Slang um die begehrte Indie-Trophäe. Der Award blieb schließlich in Berlin – Christof Ellinghaus, Inhaber des Labels City Slang, konnte ihn mit nach Hause nehmen. Bands wie The Notwist, Get Well Soon, Arcade Fire, Nada Surf und Calexico sind bei dem deutschen Label Zuhause. Den Newcomer-Preis verlieh die Jury and die sechsköpfige Formation Otto Normal, die bei Reposit Records unter Vertrag sind.

Hier geht es zu den Shortlist-Kandidaten-Videos, die für gute Unterhaltung während der Verleihung sorgten.

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