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Indies fragen, Politiker antworten – Part VI

VUT-Wahlprüfsteine und die Antworten der Parteien.
Folge 6: Hat die Initiative Musik Zukunft?

bundestagswahlDie unabhängigen Musikunternehmen sind keine Subventionsbetriebe. Dennoch begrüßt der VUT die projektbezogene Förderung aus Bundesmitteln durch die Initiative Musik und wünscht, dass diese auch in der kommenden Legislaturperiode mindestens in gleichem Umfange (gerne auch aufgestockt) fortgeführt wird.

Deshalb fragte der Indie-Verband die Parteien:
„Seit fünf Jahren erhalten über die Initiative Musik ausgewählte Künstler und die mit ihnen verbundenen Unternehmen im Bereich populärer Musik anteilige Projektförderung. Beabsichtigen Sie, diese Förderung nach der Bundestagswahl fortzuführen und, wenn ja, in welchem Umfang? Wie beurteilen Sie das jährliche Fördervolumen von aktuell 2,5 Millionen Euro der Initiative Musik für populäre Musik vor dem Hintergrund, dass die Bundesregierung gleichzeitig die Filmwirtschaft über Förderprogramme, Auszeichnungen und den Filmförderfonds mit 90 Millionen Euro unterstützt?“

cdu_csu_logo_500CDU und CSU bewerten die Förderung durch die Initiative Musik durchweg positiv: „Die zielgenauen Fördermaßnahmen der „Initiative Musik“ tragen zur Qualität und Vielfalt in der deutschen Musiklandschaft bei – gerade auch, weil die Förderungen immer den wirtschaftlichen Aspekt mit im Blick haben.“

linke_logoDie Linke spricht sich dafür aus, „die Förderung der Initiative Musik auch nach der Bundestagswahl fortzusetzen und zwar mindestens im bisherigen Umfang.“ Allerdings ist sie der Meinung, dass der geforderte Eigenanteil von 60 Prozent zu hoch sei.

602px-logo_buendnis_90_die_gruenen_gruen.svgBündnis 90/Die Grünen lobt besonders den Spielstättenpreis, regt zugleich allerdings an die Förderung insbesondere von Jazz und zeitgenössischer Klassik durch einen einzurichtenden Fonds „Neue Musik“ zu verbessern.

173px-Logo_Piratenpartei.svgDie Piratenpartei äußert sich nicht zur Initiative Musik selbst, sondern stellt lediglich fest, dass ihrer Auffassung nach „mit staatlichen Mitteln finanzierte Werke der Allgemeinheit ohne weitere Kosten zur Verfügung gestellt werden“ müssten.

FDP-LogoDie FDP sieht weitere Akteure in der Pflicht: “Unserer Ansicht nach muss sich bei der Initiative Musik jedoch zum einen die Musikindustrie in den jeweiligen Ländern noch mehr beteiligen – damit der Grundgedanke des Public-Private-Partnership bei der Initiative Musik noch Wirklichkeit wird und die Wirtschaft einen größeren Teil beisteuert – und zum anderen müssen aber auch die Länder entsprechende Infrastrukturen vorhalten und sich engagieren.“

imagesKritische Anmerkungen macht die SPD: Die Musikförderung des Bundes verfolge „keine klaren Ziele und zeigt nur vereinzelt Gestaltungswillen“. Die Sozialdemokraten plädieren für eine konzeptbasierte Bundesmusikförderung, basierend auf im Diskurs aller Beteiligten entstehenden Leitlinien. „In diesem Kontext wird auch die Fortsetzung der Förderung der Initiative Musik zu betrachten sein, die für uns ein sehr erfolgreiches Instrument zur Förderung zeitgenössischer Musik ist.“

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