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Unsound – ein überfälliger Protest

Standbild aus UnsoundUnsound erzählt, wie die digitale Revolution die Musikwirtschaft in ihren Grundfesten erschüttert hat. Napster war nur der Beginn einer fortschreitenden Entwertung von Musik. Welche Konsequenzen diese Entwicklung auf Seiten der Musikerinnen und Musiker hat wird oft abstrakt in Zahlen über Umsätze und Veröffentlichungen beschrieben – eine Beschreibung, die aber wenig darüber sagt, wie es sich für Musikerinnen und Musiker anfühlt in der heutigen Zeit künstlerisch zu arbeiten.
Der erste Trailer von Unsound verspricht, dass dieses Projekt uns eine Perspektive näher bringen wird, die nicht nur nach der wirtschaftlichen Seite von Piraterie und Wandel fragt, sondern uns Bilder und Geschichten aus der Realität der Musikwirtschaft zeigen soll. Diese Innensicht nach außen zu vermitteln ist heute wichtiger denn je, denn viele Argumente, welche oft gebraucht werden, um die Lage von Kreativen zu beschönigen, lösen sich in Wohlgefallen auf, wenn die Konsequenzen sichtbar werden. Hoffentlich kann dieser Film auch zu einem besseren Verständnis kreativwirtschaftlicher Wirklichkeit bei denjenigen beitragen, die bisher keine Vorstellung davon hatten, welche Folgen ihr Handeln als Filesharer hat und welchen Schaden Lobbyarbeit zugunsten einer Netzindustrie, die sich unfair an Werken bedient, haben wird.

Unsound: extended trailer rough cut from Count Eldridge on Vimeo.

Es regt sich also Protest aus den USA.

In den USA hat die Initiative um Unsound begonnen sich gegen die zunehmend schlechtere Lage von Musikern zu wehren. Unsound will der Musikwirtschaft von heute ein Gesicht geben, denn bei all dem großen Buzz um die positiven Seiten des digitalen Zeitalters werden negativen Folgen häufig vergessen. Dafür startet das Projekt nun eine Fundraising Kampagne um das Editing einer längeren Dokumentation finanzieren zu können.

Wir unterstützen dieses Projekt und werden es auf jeden Fall im Auge behalten…

Update
Die Fundraising Kampagne entwickelt sich sehr positiv. Es werden aber nach wie vor weitere Unterstützer gesucht. Wer sich beteiligen will findet alle Informationen hier »

dem Autor auf Twitter folgen @loso314

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