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Wochen-Rückblick: Eine Kampagne, neue Streaming-Portale und das Ende einer Ära

Die ersten Wochen des Jahres sind vorüber – und sie waren nicht wenig aufregend für die Musikwelt. Aber lest selbst, was so los war:

Die Telekom gibt Musicload auf

musicload1_640_177Die schlechte Nachricht vorweg: die Telekom hat den Kampf gegen I-Tunes verloren und gibt Musicload auf. Die Gute: der Service wird vermutlich nicht ganz eingestellt, die Gespräche mit Investoren laufen bereits.

Neue Streaming-Portale gehen an den Start

Trent Reznor Nine Inch Nails

Trent Reznor gibt demnächst Musik-Tipps. Foto: Promo-Picture Reznor

Während laut Focus ein großer Druck auf Download-Plattformen lastet, stehen Streaming-Portale im Moment sehr gut da. Spotify hat gerade verkündet, dass sie das Limit bei Gratis-Konten aufheben, da meldet sich schon die nächste neue Plattform: Beats Music hat gerade seinen Launch hinter sich gebracht. Die Plattform, die an die bekannte Kopfhörermarke Beats Audio angehängt ist, setzt auf redaktionelle Inhalte und persönliche Empfehlungen von Journalisten und Musikszene-Größen wie Trent Reznor (Nine Inch Nails), und will so vor allem Fans binden, und neue Empfehlungssysteme ausprobieren.
Die ganze Geschichte über die neue US-Streaming-Plattform und ihre Funktionsweise könnt ihr bei Hypebot in der offiziellen Pressemitteilung nachlesen.

Auch KimDotCom will mit seiner Plattform Baboom auf den Streaming-Zug aufspringen. Bislang sind jedoch noch nicht viele Details bekannt.

I respect music – Kampagne

So einfach funktioniert die Kampagne "I respect music". Foto: privat

So einfach funktioniert die Kampagne “I respect music”. Foto: privat

Eine wunderbare Idee hatte der Musiker und Urheberrechtsaktivist Blake Morgan – er ruft auf seiner Webseite I respect music dazu auf, öffentlich Stellung zum Thema Urheberrecht zu beziehen. Wie das geht? Ganz einfach: Kamera rausholen, I respect Music auf nen Zettel schreiben und zusammen mit dem eigenen Gesicht in die Kamera halten und posten.

Eure Meinung ist gefragt: Lassen Spotify und Youtube den Download-Markt schrumpfen?  

Das Magazin Time, Business und Money, fragte nicht, sondern stellte fest, dass Spotify und Youtube gerade dabei sind, die digitalen Verkäufe obsolet zu machen. Seither wurde nicht nur im Netz viel über dieses Thema diskutiert. Konstruktiv, interessant. Wir wollen die Diskussion aufrecht erhalten. Was meint ihr: Töten Spotify und Youtube gerade den Download?

Österreicher streiten weiterhin über eine Festplatten-Abgabe

Die Österreicher haben derweil ganz andere Sorgen. Sie streiten weiterhin über eine Festplattenabgabe. Zwischen 15 und 36 Euro sollen für eine Festplatte zusätzlich bezahlt werden.
In Deutschland ist zu dem Thema gerade erst eine Entscheidung gefallen. Zwischen 10,55 Euro und 3,20 Euro müssen Gerätehersteller demnächst an die Verwertungsgesellschaften abtreten. Aber nur, wenn sie Gesamtvertragsmitglioed sind. Ansonsten liegt die Abgabe rund 20 Prozent höher.

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