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Wochenrückblick – Gema vs. YouTube, Kim DotCom und Jean-Michel Jarre

Es war ganz schön viel los in der Musikwelt in den vergangenen Tagen – vom Rechtstreit der GEMA mit YouTube bis zur Herausgabe des Kreativwirtschaftskompasses – wir blicken zurück.

Dotcom Razzia war legal

Schein und Wirklichkeit: Braver Familienvater mit schwerer Kindheit? Kim Dotcom Grafitti (Photo: CC-By 2.0)

Schein und Wirklichkeit: Braver Familienvater mit schwerer Kindheit? Kim Dotcom Grafitti (Photo: CC-By 2.0)

Eine Schlappe musste Kim Dotcom im Kampf gegen das US-Auslieferungsbegehren hinnehmen. Ein Berufungsgericht urteilte, dass die Razzia bei dem wegen Copyright-Verletzungen in den USA angeklagten Internetunternehmer Kim Dotcom in Neuseeland entgegen einem ersten Gerichtsurteil doch legal war. Die Durchsuchungsbefehle seien angemessen gewesen, urteilte das Gericht und hob damit das Urteil einer niedrigeren Instanz auf. Kim Dotcom Schmitz gibt jedoch nicht auf: „Wir werden wahrscheinlich vor dem höchsten Gericht in Berufung gehen“, twitterte Dotcoms Anwalt Ira Rothken.

Nicht nur ein Sieg für die GEMA im Streit mit YouTube

Die Gema reagiert mit eigenen Sperrtafeln auf die nun unzulässigen Sperrtaflen von Youtube. Foto: GEMA

Die Gema reagiert mit eigenen Sperrtafeln auf die nun unzulässigen Sperrtaflen von Youtube. Foto: GEMA

Einen dicken Aufreger und einen Sieg gab es in den vergangenen Tagen für die GEMA. Zum einen behauptete die Bild-Zeitung, dass die GEMA einen Live-Stream aus Kiew gesperrt und somit politische Berichterstattung verhindert habe. Ursula Goebel, die Direktorin der Kommunikationsabteilung der GEMA stellt in einem Interview mit der taz klar, dass die GEMA (fast) keine Inhalte auf YouTube sperre. Die Bildzeitung ruderte indes zurück….

Am Dienstag gab es für die GEMA dann einen Grund zum Feiern: Das Landgericht München entschied, dass YouTube die sogenannten GEMA-Sperrtafeln nicht mehr zeigen dürfe. Das Urteil ist jedoch noch nicht rechtskräftig, YouTube kann dagegen in Berufung gehen.

Eine Piraterie-Plattform verdient 227 Millionen mit Werbung

hyperbotEinen weiteren Aufreger gab es auf Seiten der Urheber: eine Piraterie-Plattform, die ihren Usern kostenlosen Zugang zu Medien schafft, verdient 227 Millionen – während die Musiker und Urheber leer ausgehen. So langsam sollte ein Umdenken bei den Unternehmen stattfinden: sie sollen keine Werbung auf den Plattformen schalten und diese in ihrem illegalen Vorhaben noch unterstützen. Hyperbot hat die Fakten. 

Jean-Michel Jarre auf der Midem

In seiner Midem Keynote fordert Jean-Michel Jarre eine faire Bezahlung für Urheber. Und erklärte, dass Technik-Giganten, wie YouTube oder Google, große Kollateralschäden bei Musikern verursacht hätten. Und alle zusammen dringend an einer Lösung arbeiten müssten. Die komplette Keynote von der Midem haben wir natürlich für Euch.

Der Kreativwirtschaftskompass ist da

2012-03-12-initiativekkwDas Bundesministerium für Wirtschaft und Energie hat das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) und das Fraunhofer Institut für System- und Innovationsforschung ISI, mit der Durchführung des Monitorings der Kultur- und Kreativwirtschaft in Deutschland beauftragt. Vereinfacht gesagt: Die beiden Institute haben untersucht, was die Kultur- und Kreativwirtschaft für die Gesamtwirtschaft bedeutet. Sie fanden unter anderem raus, dass sich die positive Umsatzentwicklung fortsetzt, es jedoch große Unterschiede in den Teilmärkten gibt. Zudem verzeichneten die Branchen einen Rückgang der geringfügig Beschäftigten. Ob das auch für die Musikbranche ein Grund zum erleichterten Ausatmen ist? Lest selbst. Zum kompletten Bericht geht es hier.

Kralle Krawinkwel ist tot

Eine weniger schöne Nachricht erreichte uns vor einigen Tagen: Kralle Krawinkel, der Gründer der Formation Trio, ist gestorben. Stephan Remmler gibt im Nachruf einen Einblick in das Leben des Musikers. Lesenswert.

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