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YouTube droht damit, persönliche Daten ins Netz zu stellen, wenn Videos entfernt werden

Dieser Screenshot vom 23. Mai zeigt, dass YouTube jedesmal, wenn ein Video entfernt wird, die personenbezogenen Daten ins Internet stellen kann.

Dieser Screenshot vom 23. Mai zeigt, dass YouTube jedesmal, wenn ein Video entfernt wird, die personenbezogenen Daten ins Internet stellen kann.

Auch einen Tag nachdem bekannt wurde, dass Youtube Indielabels zu einer Unterschrift zwingen möchte, macht die Google-Tochter weiterhin von sich reden. Diesmal geht es darum, dass sie damit drohen, personenbezogene Daten ins Internet stellen. Und zwar jedesmal, wenn ein Video entfernt wird.

Jeder, der Musik schreibt, kennt das: Kurz vor dem Release landen Songs des neuen Albums auf YouTube. Kein Drama – schließlich kann man das Video ja auch wieder entfernen lassen. Doch jedesmal, wenn nun jemand das Video sucht, soll demnächst eine Tafel erscheinen, auf der nun persönliche Daten stehen. “XYZ hat das Video entfernt!” Keine Begrüdung, nix. Und wir kennen das: Die Fans werden sauer und verstehen nicht immer, warum das Video gesperrt wurde. Der Hinweis, dass das Video entfernt wurde, weil die Platte noch nicht erschienen ist, wird wohl dann nicht zu lesen sein.

Jetzt wird es noch besser: nicht etwas der Name der Plattenfirma wird auch dem Sperrhinweis zu lesen sein. Nein, der Name desjenigen, der Rechteinhaber ist und/oder das Video im Auftrag des Rechteinhaber sperren lassen will. Und nein, kein Firmenname, sondern der echte Vor- und Familienname beziehungsweise die Information die bei Google fürs Youtube-Konto hinterlegt wurde.

Zugespitzt gesagt: YouTube darf entweder Deinen Content (den Du noch nicht einmal SELBST hochgeladen haben musst) behalten oder sie enthüllen personenbezogene Daten.

Um die Sperrtafeln bei YouTube gab es schon öfter Streit:
So gewann die GEMA bespielsweise einen Rechtsstreit und konnte so verhindern, dass YouTube weiterhin Sperrtafeln zeigt, die behaupten, dass die GEMA VIdeos sperrt.

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