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Vom Wert der Kultur für die Gesellschaft – und für die Kulturschaffenden: 5 Geschichten vom Leben und Sterben in Kultur und Medien

Künstler haben die Calwer Passage zu einem Ort der Begegnung und zu einem Ort der Kunst umfunktioniert. Foto: JUST

Künstler haben die Calwer Passage zu einem Ort der Begegnung und zu einem Ort der Kunst umfunktioniert. Foto: JUST

Wie geht es eigentlich der Kultur? Und den Kulturschaffenden?

Nicht allzu gut, könnte man meinen, wenn man sich aktuelle Zahlen und Entwicklungen betrachtet: Die Digitalisierung hat die Musikindustrie durch den Wolf gedreht, die Subventionskultur steht unter höchstem ökonomischem Druck, der deutsche Film ächzt aufgrund akuten Geldmangels und übergriffiger Fernsehanstalten, die Öffentlich-Rechtlichen Rundfunkanstalten sparen sich auf Kosten der Inhalte gesund, der Kunstmarkt kann sich vor lauter Bestandsaufnahmen kaum noch auf sich selbst konzentrieren … und den Rest sieht oder versteht man als Außenstehender nicht ohne Weiteres.

Wird zuviel geredet über die Kultur? Sicher nicht!

Aber: Es wird viel zu wenig mit denen geredet, die sie machen, den Künstlern. Und wenn sie zu Wort kommen, dann werden sie nach dem neuen Album, dem neuen Film, der aktuellen Ausstellung oder auch nach ihrem vermeintlichen Boheme-Leben befragt. Über Geld aber spricht man nicht in der Kultur: Kunst kommt doch von Müssen …! Dabei wäre gerade das nicht nur wichtig sondern auch außerordentlich spannend, weil sich das Publikum oft wenig Vorstellungen davon macht, wovon eigentlich ein Komponist lebt: vom Komponieren? Nein! Oder ein Maler: vom Malen? Kaum … Wie steht es in dieser Hinsicht mit Filmemachern, Profimusikern, Musikproduzenten, Bandmusikern?

Am Freitag, 6. Juni 2014, durchbrechen in Stuttgart Musiker und andere Kulturschaffende die Schweigespirale: Fünf Betroffene berichten aus ihrem Berufsalltag in der Kultur. Den besonderen Rahmen bietet JUST – Episoden in der Calwer Passage, eine von Künstlern gestaltete “Bühne kontemporären Kunstgeschehens”, eine über mehrere Wochen künstlerisch bespielte leerstehende Einkaufspassage, mitten im Stuttgarter Zentrum.

Vom Leben und Sterben in Kultur und Medien – Fünf Geschichten aus dem Kulturbetrieb

Julia Döbele führt durch den Abend, dessen Titel "Vom Leben und Sterben in Kultur und Medien - Fünf Geschichten aus dem Kulturbetrieb" lautet. Foto: Charlotte Fischer

Julia Döbele führt durch den Abend, dessen Titel “Vom Leben und Sterben in Kultur und Medien – Fünf Geschichten aus dem Kulturbetrieb” lautet. Foto: Charlotte Fischer

In welcher Infrastruktur bewegt sich das Leben der Kunstschaffenden? Welche Rolle spielen Kulturförderung, Urheberrecht oder KSK? Was ist uns künstlerisches Schaffen wert? Wie kann eine Zukunft aussehen und wie die gegenwärtige Überlebens-Realität beurteilt werden?
Zu den fünf Gesprächsteilnehmern werden sich weitere fachkundige Gäste mischen, zum Beispiel vom Pop Büro Baden Württemberg, dem Württembergischen Kunstverein, oder dem Baden Württembergischen Tonkünstlerverband. Alle die mit und von der Kunst leben und arbeiten, alle des Stuttgarter Kulturbetriebs, alle Kulturschaffenden und natürlich ihre Freunde sind herzlich willkommen! Nach den Impulsreferaten der Gäste ist Raum für Auseinandersetzung und Fragen zum Thema.

Moderation: Julia Döbele: Sängerin und Stimmpädagogin, Stuttgart

Gäste:
Markus Hassold, Drummer, Produzent und Jurist, Stuttgart
Matthias Hornschuh, Komponist für Film, TV & Radio, Köln, Vorsitzender mediamusic e.V., Dozent
Andreas Hykade, Trickfilmregisseur u.a. für Film Bilder, vielzählige Auszeichnungen, Dozent an diversen Universitäten, u.a. Filmakademie Baden Württemberg und Harvard University
Markus Rennhack, Gitarrist der Band ‚unloved’, Mitarbeiter KickTheFlame Musikverlag, Politikwissenschaftler, Leipzig
Diethard Sohn, Maler, Stuttgart, kreierte ab Anfang der 90er Jahre seinen ganz eigenen Stil, den Comic-Kubismus, Mitglied im Verband Bildender Künstlerinnen und Künstler Baden-Württemberg

Die Veranstalter bedanken sich für die Unterstützung bei: Tonkünstlerverband Baden-Württtemberg, PopBüro Baden-Württemberg, GEMA, Ingenieure22, TextBauWerk.

Freitag, 6.6.2014, 19:30 – 22:30 | Calwer Passage, Rotebühlplatz 20, 70173 Stuttgart

Der Eintritt ist frei.

URL: http://www.just-here.org/kalender.html

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