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Grundlagen

Das Musikuniversum

„Musikwirtschaft? Ist das nicht eine Kneipe in der Musik gespielt wird?“ Ganz so einfach sind die Erklärungen nicht, die Musikkonsumenten geben, wenn sie nach der Arbeitsweise in der Musikbranche gefragt werden. Dennoch sind sie oftmals mehr als nur stark vereinfacht, viele Aspekte werden ausgelassen. Nicht bewusst, sondern oft aus Mangel an Transparenz.

CD-Presswerk

Der Irrglaube: Die Plattenfirma lässt die CDs pressen und steckt sich viel zu viel Geld dafür ein.

Nicht selten lautet die Antwort: „Der Künstler gibt seine Musik der Plattenfirma, das Label lässt die CD’s pressen und verkauft sie dann viel zu teuer in den Läden. Der Künstler erhält nur einen Bruchteil, den Rest steckt sich die Plattenfirma ein.“ So läuft es definitiv nicht. Das ist weit von der Realität entfernt.

Wie weit, das zeigt die Grafik des Verbands unabhängiger Musikunternehmen (VUT): Hier werden alle Menschen und Institutionen benannt, die zusammenarbeiten, bis ein professionelles, individuelles Produkt entsteht. Das gemeinsame Wirken hat der VUT liebevoll mit Musikuniversum betitelt.

Das Musikuniversum vom VUT

So sieht es aus, das Musikuniversum vom VUT.

Wir wollen in diesem Bereich von WeCab die einzelnen Institutionen und Menschen vorstellen. Wir wollen erklären was die GEMA ist oder die GVL und was den Unterschied zwischen Artist und Urheber ausmacht. Wir gehen den Fragen auf den Grund, welche Aufgaben ein Label hat und wozu Musiker im Produktionsprozess einen Anwalt und einen Steuerberater brauchen.